Goldene Wachauerin 2022 Krems

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Goldene Wachauerin 2022 Krems

BGSC ASKÖ Raiba Leobersdorf
Veröffentlicht von Hans-Peter Werner in Pokalturnier · 31 Juli 2022
57 Sportlerinnen und Sportler waren beim Traditionsturnier um die „Goldene Wachauerin“ in Krems mit Leib und Seele bei der Sache. Nach dem wechselhaften und kühlen Wetter beim Training setzte der Sommer am Turniertag wieder seine ganze Energie ein und ließ sie kräftig ins Schwitzen kommen. Der phasenweise lebhafte Wind riss die Blätter auf den Bäumen unangekündigt aus dem Schlaf und brachte sie in einem ungleichen Rhythmus zum Rascheln. Das Gewässer, das von Bahn 3, 4 und 7 nur durch einen Zaun und durch einen kleinen, schmalen Wanderpfad getrennt wird, war ruhig und friedlich und wurde nur von einer flachen Dünung gekräuselt, während Sonnenlicht auf dem Wasser schimmerte. Auf dessen Untergrund haben sich über die Jahrzehnte hinweg schon unzählige Minigolfbälle verirrt, die an Bahn 7 (Weitschlag) unbeabsichtigt von ihrer Flugbahn abgekommen sind. Das eigentliche Ziel wäre der betonierte Endkreis gewesen, der aber weit verfehlt wurde.  

Michael Riebel, ein altgedienter Routinier vom BGSC Leobersdorf, konnte sich zur Teilnahme am Kremser Traditionsturnier motivieren. Bei der Finalrunde der Einzel- und Mannschaftslandesmeisterschaften im Juni hatte er krankheitsbedingt gefehlt und konnte die Herrenmannschaft nur aus der Ferne mit Daumendrücken unterstützen. Sein Drang, unbedingt wieder ein Turnier spielen zu wollen, kam in den letzten Tagen immer mehr durch. Und so machte er sich, mit viel Motivation und Ehrgeiz im Gepäck, am Freitag auf den Weg nach Krems und unterzog sich einem eifrigen Training von mehreren Stunden. Logiert hatte er in einem Hotel, das nur fünf Autominuten von der Anlage entfernt war. Seine erbrachte Leistung war mit 104 Schlägen solide. Die 38 Schläge in Runde 2 mit nur einem Ass auf der Schlussbahn kosteten ihn letzten Endes eine bessere Platzierung. Schlaggleich mit dem amtierenden niederösterreichischen Landesmeister Miodrag Trailovic landete er in der Gesamtwertung der „Männlichen Senioren 2“ nur 4 Schläge hinter dem Drittplatzierten auf Rang 5. Damit ergatterte er zumindest den letzten Pokalrang und durfte bei der abschließenden Siegerehrung in die Handykameras lächeln.

In der Mannschaftswertung gab es dieses Jahr keinen Weg vorbei an dem stark aufspielenden BAC, der diese mit einem astreinen Vorsprung zu dominieren wusste. Der MGC Herzogenburg und der UBGC Baden belegten die weiteren Plätze und durften sich am Siegerfoto verewigen lassen.




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