Seniorenmeisterschaften Schruns - BGSC ASKÖ RAIBA Leobersdorf

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Österreichische Seniorenmeisterschaft Schruns

Mehr als 100 Starter bei den 35. Österreichischen Seniorenmeisterschaften im Bahnengolf – von solch einem riesigen Teilnehmerfeld kann man bei den Staatsmeisterschaften der Allgemeinen Klasse und Jugend nur träumen! Für die diesjährigen Österreichischen Meisterschaften der Senioren hatte sich der UMSC Schruns vor langer Zeit beworben, der diese letzten Endes auch zugesprochen bekommen hatte. Die tückenreiche Betonanlage in Schruns hat es spielerisch ganz schön in sich und die acht Runden des Zählwettspiels mit einem roten Gesamtschnitt zu meistern, war für sehr viele Spielerinnen und Spieler eine denkbar schwierige Aufgabe. Unter den vielen genannten Seniorinnen und Senioren waren auch zwei Leobersdorfer auf der Teilnehmerliste zu finden – Manfred und Elisabeth Schöller, die den langen Anfahrtsweg nicht scheuten, gaben bei diesen Wettkämpfen im Ländle an allen vier Bewerbstagen ihr Bestes.
Am Mittwoch, dem ersten Tag des Zählwettspiels, braute sich, während die Meisterschaften voll im Gange waren, ein Gewitter am Himmel zusammen, das schließlich von 10 bis 12 Uhr niederging und somit den Zeitplan gehörig durcheinanderbrachte. Viel kostbare Zeit ging dadurch verloren und der erste Durchgang zog sich ewig dahin und konnte erst am frühen Nachmittag beendet werden. Die restlichen Bewerbstage verliefen dann zum Glück störungsfrei. Zu Beginn der Meisterschaften war Elisabeth Schöller nach drei gespielten Runden mit 108 Schlägen auf Medaillenkurs, am zweiten Tag verlor sie dann leider den Anschluss an die Spitze, fiel aber im gesamten restlichen Bewerb nie weiter als auf den 6. Rang zurück, den sie in der Endwertung schlussendlich belegte. Mit dem Gesamtergebnis von 288 Schlägen konnte sie sich aber zumindest für das Matchplay qualifizieren. Zur Seniorenmeisterin im Strokeplay krönte sich am Ende die Wienerin Elisabeth Kammerer, der eine 40er-Schlussrunde zum Titelgewinn reichte. Vize-Seniorenmeisterin mit nur 3 Schlägen Rückstand wurde die Heimspielerin Christine Riesch, die für den UMSC Schruns die einzige Medaille im Strokeplay holte. Die Wienerin Johanna Knotzer, die sich nach einer tollen Aufholjagd noch vom unteren Feld stetig nach oben hangeln konnte, komplettierte als Bronzemedaillengewinnerin die Medaillenränge. Manfred Schöller kam mit der schwierigen Anlage in Schruns nicht wirklich gut zurecht, insbesondere die Bahnen 4 und 16 haben ihn ziemlich geärgert. Unterm Strich kam für ihn mit 293 Schlägen nur der 24. Rang heraus, womit er den K.O.-Bewerb leider nicht erreichte. Eine Klasse für sich bei den männlichen Senioren 2 war der Tiroler Anton Wechselberger, der sich mit dem Gewinn der Goldmedaille zum neuen Seniorenmeister machte – sein Vorsprung: 10 Schläge! Nach einem mitreißenden und spannungsgeladenen Kampf in Runde 8 standen auch der Silber- und der Bronzemedaillengewinner fest: Friedrich Sinnhuber vom UBGC Linz spielte sich mit einer 32 noch auf den 2. Rang vor, während der Badener Paul Heschl mit 36 Schlägen einen Platz verlor. Die Siegerin der Kategorie weibliche Seniorinnen 1, Gerlinde Krämer, stand dem Gewinner der männlichen Senioren 2 um nichts nach und brachte mit 12 Schlägen Vorsprung den Seniorenmeistertitel ein weiteres Mal nach Baden. Ebenso spannend war auch in dieser Kategorie der Kampf um die weiteren Medaillen, die sich letztlich die Salzburgerin Claudia Schuster (Silber) und die Badenerin Regine Heschl (Bronze) sicherten. Bei den 1er-Senioren gab es einen klaren Favoriten auf Gold – Reinhard Schuster, die aktuelle Nummer zwei Österreichs und eine Perle des Bahnengolfsports. Nur ein Spieler war letzten Endes der starken Performance des einstigen Senioren-Europameisters gewachsen – der Vorarlberger Inmann Günter, der es als Einziger mit dem Bahnengolfass aus Salzburg spielerisch aufnehmen konnte. Und so entwickelte sich zwischen den beiden „Bahnengolf-Stars“ ein an Spannung kaum zu überbietender Zweikampf an der Spitze, bei dem sich ihr Vorsprung auf den Drittplatzierten immer mehr vergrößerte. In der Finalrunde konnte Inmann Günter dann aber doch die Oberhand behalten und gleich bei seiner ersten Seniorenmeisterschaft die Goldmedaille einfahren. Platz drei ging am Ende an den Vorarlberger Stephan Spies. Die Mannschaftswertung war eine glasklare Sache für den UBGC Dornbirn, der in allen acht Runden unter 100, zweimal sogar unter 90 Schlägen blieb und damit ungefährdet vor dem Badener AC ZV Minigolf und vor dem Polizei SV Steyr 1 die Goldmedaille erringen konnte.
Beim Matchplay am Samstag ging alles wieder von Null los. Die besten 32 Senioren und die besten 16 Seniorinnen spielten sich nun die Medaillen in einem K.O.-Bewerb aus – ein Bewerb, bei dem alles möglich ist. Elisabeth Schöller hatte es gerade noch ins K.O. geschafft und traf dort auf die Zweitplatzierte des Zählwettspiels, Claudia Schuster. Leider war das Matchplay für Elisabeth nach einer 2:5 Niederlage schon nach der 1. Runde vorbei und sie musste sich zu den anderen Zuschauern gesellen. Claudia Schuster gelang nach diesem souveränen Sieg der Durchmarsch ins Finale, wo sie letztlich der Gänserndorferin und frischgebackenen Seniorenmeisterin Eva Reiländer mit 3:6 unterlag. Im kleinen Finale besiegte die Badenerin Gerlinde Krämer die Wienerin Elisabeth Kammerer mit 5:4. Bei den Senioren machte sich die Heimstärke der Vorarlberger voll bemerkbar, denn gleich fünf Spieler aus dem Ländle kämpften um den Einzug ins Halbfinale. Und auch am Ende standen schließlich zwei Vorarlberger am Treppchen: Der Dornbirner Steiner Adriano gewann das Finale gegen Reinhard Böhler vom UBGC Hard mit 6:2, im Spiel um Platz 3 bezwang der Wiener Franz Groll den Bludenzer Stephan Spies mit 7:5.
Wir gratulieren allen Medaillengewinnern sehr herzlich und wünschen an dieser Stelle allen Teilnehmern der bevorstehenden Österreichischen Bahnengolfstaatsmeisterschaften in Voitsberg „Gut Schlag“ und viel Erfolg! Möge jeder sein Ziel erreichen!  

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