Senioren ÖM - BGSC ASKÖ RAIBA Leobersdorf

BGSC ASKÖ RAIBA Leobersdorf
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Senioren ÖM

Organisatorisch hat sich der Ausrichter der 33. Österreichischen Seniorenmeisterschaft in jedem Fall selbst übertroffen. Nicht nur, dass er offenbar ein goldenes Händchen für die farbenfrohe Gestaltung einer Miniaturgolfanlage hat, funktionierte auch der Online-Ergebnisdienst während der gesamten Meisterschaft wie am Schnürchen und es wurden via Facebook zum ersten Mal Live-Videos von sämtlichen Spielerinnen und Spielern aufgenommen. Jeder gespielte 18er und 19er wurde über das soziale Netzwerk verkündet, dazu wurde das Foto des jeweiligen Akteurs/der jeweiligen Akteurin gepostet. Nach jedem Durchgang erfuhr man (obgleich man den viertätigen Großbewerb ohnehin anhand der Live-Ergebnisse über das Internet mitverfolgen konnte) ziemlich rasch den momentanen Zwischenstand in den einzelnen Seniorenkategorien. Das haben die Damen und Herren des SV OMV Gänserndorf wirklich sehr gut hinbekommen und man muss ihnen da ein großes, dickes Lob aussprechen! Der Wettergott war, anders als beim Marchfelder Osterpokalturnier im April, endlich mal auf ihrer Seite und belohnte ihre zeitaufwendige Organisationsarbeit mit vielen, warmen Sonnenstunden an den Bewerbstagen.

Mittwoch, 05.07.2017, Tag 1: Bei Kaiserwetter starteten Manfred und Elisabeth Schöller in diese heuer in Gänserndorf ausgetragene Meisterschaft – eine Meisterschaft, die viele unerwartete Überraschungen zu bieten hatte. Sicherlich hätten sich beide einen besseren Start gewünscht, aber gerade bei heißen Temperaturen wird diese Anlage auf keinen Fall leichter, sind da ja doch einige Bahnen darunter, bei denen man den Anspielpunkt an der Bande äußerst präzise treffen muss und bei denen auch das Tempo eine wichtige Rolle spielt. Elisabeth platzierte sich mit einer 27er Runde zunächst im dicht gedrängten Mittelfeld, Manfred war mit einer 25er Runde in den Top Ten vertreten. Während Manfred nur zwei 25er Runden nachlegen konnte, verbesserte sich Elisabeth in ihren Leistungen und ließ auf die 27 eine 25 und eine 24 folgen.

Donnerstag, 06.07.2017, Tag 2: Mit einer sehr guten 23er Runde verlief der Start für Elisabeth deutlich besser als am Tag davor, Manfred verpatzte mit einer 27er Runde leider den Start, kam aber dann in den anschließenden Runden glücklicherweise besser ins Spiel. Elisabeth holte mit einer 23er und 24er Runde noch einmal das Beste aus sich heraus und konnte eine gute Position im Gesamtklassement einnehmen. Im fünften Durchgang kam auch Manfred endlich in die Gänge und schob sich mit zwei 23er Runden ein wenig nach vorne.

Freitag, 07.07.2017, Tag 3: Begonnen mit einer 25er Runde, ging das Strokeplay für Elisabeth mit einer 21er Runde zu Ende. 192 Schläge über acht gespielte Durchgänge bedeuteten für sie in der Endabrechnung den guten neunten Rang. Erst jetzt so richtig in Schwung gekommen, spielte sich Manfred mit zwei sehr guten Schlussrunden noch auf den neunten Rang vor – ebenfalls mit dem Gesamtscore von 192 Schlägen.
 
Der Wiener Rudolf Sabler mit dem Gewinn der Goldmedaille bei den männlichen Senioren 2, die Niederösterreicherin Eva Graser mit dem Titelgewinn bei den weiblichen Seniorinnen 1 und das vierköpfige Team des MGV Seefeld-Kadolz mit dem überlegenen Mannschaftssieg waren bei dieser 33. Österreichischen Meisterschaft die Überraschungen schlechthin. Topscorer mit beeindruckenden 168 Schlägen und einem fantastischen 21er Schnitt war der Goldmedaillengewinner der Seniorenkategorie 1, Egon Stingl.

Samstag, 08.07.2017, Tag 4: Nachdem die Badenerin Regine Heschl gleich in der ersten KO-Runde Elisabeth eine 4:3 Niederlage abringen konnte, schied die Leobersdorferin aus dem Bewerb aus. Manfred erfreute sich zu Beginn über den 3:1 Sieg über Putnoky Michal, in der nächsten Runde wartete mit Anton Wechselberger ein schwerer Brocken auf ihn. Erst ein Stechen entschied bei diesem Duell über ein Weiterkommen im KO-Bewerb. Zur Freude der Leobersdorfer kam Manfred in die nächste Runde, wo dann leider gegen Thomas Zeininger Endstation war, der nach einer Niederlage im Halbfinale gegen Heinz Laukes das Spiel um Platz drei für sich entscheiden konnte. Im Finale traf der Vorarlberger Hermann Türtscher auf den Wiener Heinz Laukes und kürte sich mit einem klaren 3:0 Sieg zum Staatsmeister im Matchplay.

Der BGSC Leobersdorf gratuliert allen Medaillengewinnern aufs Herzlichste!  
Ergebnis
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