Münchner Kindl - BGSC ASKÖ RAIBA Leobersdorf

BGSC ASKÖ RAIBA Leobersdorf
Direkt zum Seiteninhalt
Münchner Kindl

 
Manfred Schöller beim Münchner-Kindl in Straßlach ganz vorne dabei

Donnerstags um die Mittagszeit reiste Manfred Schöller bei herrlichem Sommerwetter in der idyllischen Gemeinde Straßlach-Dingharting, gelegen im Münchner Süden, bei seiner Lieblings-Minigolfanlage an – eine wunderschöne, sehr gepflegte und riesige Anlage mit hohen Bäumen, die lange Schatten werfen. Die Bahn 7, der Weitschlag, ist dort mit rund vierzig Metern um einiges länger als in Österreich und bereitet jedes Jahr bei den Turnieren so einigen Spielerinnen und Spielern große Probleme. Experimentierfreudig testete Manfred bei vielen Bahnen neue Bälle aus, tüftelte bei der einen oder anderen Bahn an einer neuen Linie herum und ging eine Trainingsrunde nach der anderen.

Beim diesjährigen Münchner-Kindl, ausgerichtet vom BSV 86 München, nahmen vierundsiebzig Teilnehmer aus drei Nationen teil – Deutschland, Österreich und Italien. Für Sonntag war von der Früh weg Dauerregen prognostiziert worden und man befürchtete schon, dass dieses Turnier abgesagt werden müsse. Gott sei Dank blieb der angesagte Regen dann aber doch aus – zumindest bis zum frühen Nachmittag. Und so konnten zwei Durchgänge ohne Unterbrechung zügig durchgespielt werden.

Mit einem Ergebnis unter 30 Schlägen ließen gleich zwei Österreicher im ersten Durchgang alle deutschen Spieler der Kategorie Senioren AK II hinter sich. Der Leobersdorfer Manfred Schöller führte das Feld mit 27 Schlägen souverän an, der Badener Paul Heschl lag mit 28 Schlägen ganz knapp hinter ihm, Anton Grabrucker vom OMGC Ingolstadt und Peter Lais vom 1. Münchener MGC zogen mit jeweils 30 Schlägen nach. Im zweiten Durchgang legte Manfred eine 30er-Runde nach und blieb unverändert an der Spitze, war aber nun schlaggleich mit Anton Grabrucker, der mit einer 27er-Runde mit ihm gleichzog. Paul Heschl spielte sich mit einer 33er-Runde leider auf den fünften Rang zurück, während Lokalmatador Andreas Frank nach einer 31er-Startrunde mit 29 Schlägen in Durchgang zwei auf den dritten Rang hochkletterte. Der Zwischenstand nach der zweiten Runde lautete: 1. Manfred Schöller mit 57 Schlägen, 2. Anton  Grabrucker ebenfalls mit 57 Schlägen, 3. Andreas Frank mit 60 Schlägen. Daran würde sich auch nichts mehr ändern, denn während des dritten Durchgangs traf leider das ein, was die Meteorologen schon für die frühen Morgenstunden angekündigt hatten: Niederschlag in großen Mengen. Das Schiedsgericht wartete zwar eine Wetterbesserung ab, musste den Bewerb dann aber schließlich doch abbrechen.
Ergebnis
Zurück zum Seiteninhalt