Frühlingspreis Blau-Weiß - BGSC ASKÖ RAIBA Leobersdorf

BGSC ASKÖ RAIBA Leobersdorf
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Frühlingspreis Blau-Weiß

Der 26. Mai stand heuer ganz im Zeichen der Europawahl. Auch viele Minigolfer suchten am Sonntag ihre Wahllokale auf und machten von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Aber nicht nur in den Wahllokalen wurde gewählt, sondern auch am Tag davor auf der Miniaturgolfanlage in Baumgarten – und zwar zwischen "Reisinger", "3D", "M&G", "Ravensburg", "Deutschmann" und "Maier Classic". Bei diesen Namen handelt es sich schlicht und einfach um Profi-Minigolfbälle und sie alle besitzen besondere Eigenschaften: Der eine hat gute Lauf-, Kuller- oder Bremsqualitäten, der andere zeichnet sich durch seinen regelmäßig schönen Bandenstoß aus und manche sind bei kalten oder heißen Temperaturen präparationsmäßig leichter bzw. schwieriger zu handhaben als andere Bälle. Sie alle sind in den unterschiedlichsten Sprunghöhen und Farben erhältlich, die Serienbälle von "3D" sogar immer häufiger in zwei oder drei verschiedenen Größen. Die wunderschöne, saubere und teils stufenförmig angelegte Anlage in Baumgarten war in früheren Zeiten auch schon mal einfacher zu spielen als jetzt, vor allem die "Liegende Schleife" ist eine reine Glücksbahn geworden, bei der man nichts weiter tun kann, als den Ball sauber ins Hindernis einzuspielen. Ob es dann tatsächlich ein Ass wird oder nicht, lässt sich selbst mit dem besten Ballmaterial nicht beeinflussen, wirft das Hindernis den Ball doch sehr unregelmäßig aus. Drei Angehörige der Perischa-Familie, Petra, Gerhard und Mario, fuhren vergangenen Sonntag in die Bundeshauptstadt zum Heimturnier ihrer ehemaligen Bundesliga-Spielkameraden – Petra und Gerhard hatten gegen die Konkurrenz im Spitzenfeld nicht den Funken einer Chance, Mario hingegen, der zurzeit in richtig guter Form zu sein scheint, holte für Leobersdorf die Kastanien aus dem Feuer und siegte mit der Tagesbestleistung von 67 Schlägen in der Leistungsklasse A!

Wie schon im Vorjahr wurde der "Frühlingspreis" auch heuer als Leistungsklassenturnier ausgetragen. Dabei wird das Starterfeld anhand der aktuellen Ranglistennoten der jeweiligen Teilnehmer in drei Leistungsklassen gesplittet – A, B und C. Für schwächere Spielerinnen und Spieler mit einer sehr hohen Ranglistennote hat dies den Vorteil, dass sie in ihrer Leistungsklasse ausschließlich Spielerinnen und Spieler mit einem ähnlichen Spielniveau als Gegner haben und ihre Chancen auf einen Spitzenrang damit viel größer sind als bei einem nach Kategorien durchgeführten Pokalturnier. Die ersten beiden Durchgänge wurden wieder mit Massenstart gespielt, der den Bewerb zügig vorantreiben sollte. In gestürzter Reihenfolge und mit der Leistungsklasse C beginnend wurde das Turnier nach einer etwas längeren Mittagspause zu Ende geführt. Geglänzt hat bei diesem Leistungsklassenturnier niemand, gute Ergebnisse waren aber dennoch in jeder Leistungsklasse dabei. Erstaunlich war vor allem das hohe Leistungsniveau in der Leistungsklasse B, wo der Sieger, Peter Selak vom MGC Blau-Weiß, nur um einen Schlag schlechter gespielt hat als der Erstplatzierte der Leistungsklasse A – und das war, wie schon erwähnt, der Leobersdorfer Mario Perischa, bei dem es an diesem Tag wie am Schnürchen lief. Mit einer 22 war er gleich in der Startrunde in den Top 3 vertreten, besser als er war nur die Heimspielerin Schleich Victoria mit 21 Schlägen, die sich mit diesem Ergebnis an die Spitze setzen konnte. Auf die 22 ließ Mario eine solide 23 folgen und mit dem Score von 45 Schlägen war er nun der neue Anführer der Leistungsklasse A, wo das Spitzenfeld derart dicht zusammengedrängt war, dass es in der Schlussrunde unter den besten Zehn durchaus noch zu einigen Rangverschiebungen kommen konnte. Mario ließ sich bis zum Schluss keine Nervosität anmerken und spielte den Bewerb mit einer 22 ruhig zu Ende. Mit einem hauchdünnen Vorsprung gewann er letztlich mit dem Tagesbestscore von 67 Schlägen die Leistungsklasse A vor dem Wiener Leander Kurt (68) und der Wieselburgerin Heyl Angelika (69), die in Runde 2 ausgerechnet auf einer Assbahn (Vulkan) den 18er vergab. In der Leistungsklasse B kam es zu einem dreifachen Erfolg des Heimvereines – Peter Selak und die Brüder Patrick und Daniel Schleich durften mit stolzgeschwellter Brust das Podest besteigen und tolle Pokale in Empfang nehmen. Der Sieg in der Leistungsklasse C ging schlussendlich an den Heimspieler Rygl Helmut, der sich gegen den Wiener Bauer Wilhelm und gegen die St. Pöltnerin Höbinger Astrid durchsetzen konnte. Wenig überraschend fiel auch diesmal wieder das Endergebnis bei den Vereinsmannschaften aus – hier gab es, wie es zu erwarten war, einen Doppelerfolg für den MGC Blau-Weiß, Dritter wurde am Ende die Mannschaft aus Wieselburg.

Nach einem sehr intensiven Spielmonat ist kommendes Wochenende eine kleine Pause und etwas Erholung und Entspannung angesagt. Zu Pfingsten sind wir dann in Voitsberg bei den ASKÖ-Bundesmeisterschaften zu Gast – zum ersten Mal übrigens mit dabei: der MGC Blau-Weiß, mit dem der ASKÖ-Verband einen neuen Verein dazugewinnen konnte.

Kontakt
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A-2544 Leobersdorf

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