Einzel LM Runde 1 Seefeld Kadolz - BGSC ASKÖ RAIBA Leobersdorf

BGSC ASKÖ RAIBA Leobersdorf
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1. Runde NÖ Einzel- und Mannschafts LM Seefeld-Kadolz

Ein Verein, acht Spieler, zwei Mannschaften, acht Topplatzierungen – einfach fantastisch! Bei der 1. Runde der niederösterreichischen Einzel- und Mannschaftslandesmeisterschaften in Seefeld-Kadolz feierte der BGSC Leobersdorf einen Auftakt nach Maß. In fast allen Einzel- und Mannschaftskategorien scheinen unsere Spielerinnen und Spieler im Vorderfeld der Ergebnisliste auf, bei den 2er-Seniorinnen, bei den Herren und in den Mannschaftswertungen haben wir sogar eine zweifache Chance auf Edelmetall!

Nach dem enttäuschenden Abschneiden in der Landesliga, wo wir bereits nach dem 3. Spieltag das Thema Klassenerhalt abhaken und uns mit dem Abstieg in die Oberliga abfinden mussten, legten wir den Fokus nun auf die Einzel- und Mannschaftslandesmeisterschaften in Seefeld-Kadolz und in Baden. Das Austrainieren von vier verschiedenen Minigolfanlagen war im vergangenen Jahr für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine große Geduldsprobe. Heuer hatte man sich auf lediglich zwei Minigolfplätze geeinigt, auf denen die Landesmeisterschaften ausgetragen werden – Seefeld-Kadolz (1. Runde und K.O.) und UBGC Baden (2. Runde). Dreimal Miniaturgolf ist für uns Leobersdorfer natürlich ein gefundenes Fressen, haben wir doch ein paar sehr begnadete Miniaturgolfspieler in unseren Reihen, die immer für Überraschungen gut sind. Also strotzten unsere Spielerinnen und Spieler nur so vor Optimismus und Selbstvertrauen und erhofften sich einen großen Erfolg, um die misslungene Landesligasaison wieder gutzumachen. Der Wetterbericht für Sonntag verhieß von Anfang an nichts Gutes, die idealen Trainingsbedingungen am Vortag, an dem sich sogar für längere Zeit die Sonne blicken ließ, hatte uns allen jedoch Hoffnung gegeben. Doch es kam wie vorhergesagt: Trübes, nasses und winterlich kaltes Wetter hielt Einzug und auch der Wind hatte auf dieser Anlage leichtes Spiel, legte sich wie ein hungriges Raubtier auf die Lauer und stürzte sich nach Belieben auf seine Beute, um den Spaß der Teilnehmer noch mehr zu mindern. Aufgrund der unwirtlichen Spielbedingungen, die nach zwei Runden einen Turnierabbruch erzwangen, sind die Leistungen mancher Spielerinnen und Spieler umso höher anzusehen – auch die unserer Akteure, die sich bei dieser Regenschlacht hervorragend schlugen. Wirth Hildegard und Schöller Elisabeth mischten bei den 2er-Seniorinnen im Vorderfeld mit und liegen in aussichtsreicher Position auf Edelmetall – mit 50 Schlägen golfte sich Hilde zusammen mit der Badenerin Brigitte Eidler auf den geteilten 1. Rang, mit 52 Schlägen landete Elisabeth schlaggleich mit Franziska Trutschnig (BAC) auf Rang 3. Bei den 2er-Senioren pirschte sich Manfred Schöller mit 50 Schlägen an die Medaillenränge heran – vor ihm belegten der Kremser Willinger Gerhard (49), der Badener Gnadenberger Johann (48) und der Seefeld-Kadolzer Lakits Günther (46) die ersten drei Ränge. Allerdings liegen die 2er-Senioren im Mittelfeld schlagmäßig so dicht beisammen, dass sogar noch theoretisch für den Neuntplatzierten eine Medaillenchance besteht. Eine große Leistungsdichte war auch bei den 1er-Senioren deutlich zu erkennen, wo die beiden Zwölftplatzierten nur durch 6 Schläge vom 3. Platz getrennt sind, den der Leobersdorfer Michael Riebel mit 49 Schlägen (schlaggleich mit dem Badener Barth Andreas) besetzen konnte. Rang 1 und Rang 2 erspielten sich der Herzogenburger Stingl Egon (46) und der Seefeld-Kadolzer Qualich Igor (48). In der Herrenkategorie konnten zwei weitere Leobersdorfer einen Spitzenrang erklimmen – Perischa Mario und sein älterer Bruder Christian fixierten mit 46 bzw. 47 Schlägen eine Leobersdorf-Doppelführung. Der Wieselburger Pirgmayer Thomas heftete sich als Drittplatzierter mit 49 Schlägen an ihre Fersen – knapp dahinter lauern Ziegler Herbert (GAENS) und Schichta Peter (SEEKA) mit je 50 Schlägen. Also auch bei den Herren ist die Schlacht um Edelmetall noch lange nicht geschlagen. Besonders auffallend: Titelverteidiger Hans-Peter WERNER liegt derzeit an neunter und letzter Stelle. In seiner nun doch schon länger andauernden Erfolgsphase musste auch er feststellen, dass es nicht immer so läuft, wie man es sich wünscht und dass man vor allem auch mal eine schlechte Platzierung in Kauf nehmen muss – eine wichtige Erfahrung für die Zukunft, die er aus Seefeld-Kadolz mitgenommen hat. Die weiteren Leobersdorfer Perischa Petra und Perischa Gerhard landeten in ihren Kategorien im geschlagenen Feld – mit 6 Schlägen Rückstand ist aber auch für Petra eine Medaille noch nicht ausgeschlossen. Erfolgreich war außerdem auch unsere Damen- und Herrenmannschaft – in der Besetzung Schöller Elisabeth, Wirth Hildegard und Perischa Petra rangiert unsere Damenmannschaft nach dem 1. Spieltag mit 158 Schlägen auf dem 2. Platz. Ihr Rückstand auf den BAC: 8 Schläge, ihr Vorsprung auf den SV OMV Gänserndorf: ebenfalls 8 Schläge. Unsere vier Herren zauberten in Durchgang 2 mit 90 Schlägen die beste Mannschaftsrunde des Tages auf die Ergebnistafel und konnten den SV OMV Gänserndorf und den BAC auf Distanz halten – mit 19 Schlägen Vorsprung sollte der 1. Rang und damit auch die Goldmedaille abgesichert sein!

Wenn das nicht tolle Aussichten aufs Finale sind! Am 19. Mai werden in Baden die Landesmeisterinnen und Landesmeister gekürt – der BGSC Leobersdorf liegt sehr gut im Rennen und könnte wieder einige Medaillen abräumen! Davor geht’s aber noch nach Keutschach zum Wörtherseepokal, wo wir auch heuer zahlreich vertreten sind.

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