Bundesländercup Allgemeine Klasse Hohenems - BGSC ASKÖ RAIBA Leobersdorf

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Bundesländercup Allgemeine Klasse und Jugend Hohenems

Von einem sportlichen Höhepunkt zum nächsten – und das binnen kürzester Zeit. Nach den niederösterreichischen Hallenlandesmeisterschaften folgte für die in den Kader einberufenen Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher nach vierzehntägiger Spielpause nun ein weiteres Highlight der Hallensaison – das Bahnengolf-Mainevent des Winters schlechthin: der Bundesländercup der Allgemeinen Klasse und Jugend, wo wieder die Besten der Besten zugange waren – von mehrfachen Staatsmeistern bis hin zu ehemaligen Welt- und Europameistern. Ein echtes Bahnengolf-Schmankerl, wenn man so will. Für die Durchführung hatte sich schon vor geraumer Zeit der VBGV Hohenems beworben, der organisatorisch wieder alles richtig gemacht hat. Dessen 18-Loch-Miniaturgolfanlage, die sich im Bäumler-Park-Areal im Gebäudekomplex A im 1. Obergeschoss befindet, war in der Vergangenheit bereits des Öfteren zum Austragungsort nationaler Turniergrößen auserkoren worden. Gemeldet waren 6 Herren-, 4 Damen- und 4 Jugendmannschaften, die in einem eineinhalb Tage andauernden, spannungsgeladenen Vergleichskampf um den begehrten Titel kämpften. Beim NÖ-Herrenteam hat es im Vorfeld eine Flut an Absagen gegeben, Schlüsselspieler wie Herbert Ziegler, Jürgen Grill oder Manuel Flicker fielen leider aus beruflichen Gründen aus, und auch bei den Damen stand die Teilnahme von Karin Heschl, die krankheitsbedingt nicht mitfahren konnte, lang in Frage. Somit musste Landessportwart Michael Eidler bei den Herren gezwungenermaßen auf andere zur Verfügung stehende Spieler zurückgreifen, um aus seiner vorhandenen Auswahl überhaupt eine wettkampftaugliche Mannschaft von mindestens 6 Spielern formen zu können, die es letztlich mit Müh und Not auch geworden sind. Jedoch musste das Herrenteam ohne Ersatzmann auskommen und konnte von Beginn an keinen Spieleraustausch vollziehen. Das 10-köpfige NÖ-Kollektiv logierte übrigens beim Gasthof „Hirschen“ in Hohenems – nur so als kleines Detail am Rande.

Aber nun zum Bewerb – zum eigentlichen Thema. Birgit Wagenhofer, Evelyn Haberl und Claudia Grill (alle vom MGC Herzogenburg) waren die Nominierten für das Damenteam. Brigitte Eidler, die anfangs als NÖ-Betreuerin fungieren wollte, übernahm wegen der Absage von Karin Heschl die Setznummer 4, damit die Mannschaft im Falle des Falles nicht komplett ohne Ersatzfrau dastand. Mit Paul Heschl, Debütant Sascha Gründel, Mario Perischa (einziger Leobersdorfer), Hans-Peter WERNER, Kevin Feuchtl und Michael Eidler ging das NÖ-Herrenteam nicht in Bestbesetzung ins Rennen. Deshalb blieb man von Haus aus mit den Erwartungen am Boden und versuchte so gut es ging, mit den anderen Mannschaften mitzuhalten. Dem Damenteam hingegen wurden von Anfang an berechtigte Medaillenchancen eingeräumt. Es begann wie erwartet: Vorarlberg, natürlich in beiden Kategorien der ganz große Favorit, setzte sich sowohl bei den Damen als auch bei den Herren souverän an die Spitze. Niederösterreichs Damen hatten im ersten Durchgang keine wirklichen Ausreißer nach unten, aber auch keine nach oben – solide 71 Schläge waren für sie schon mal ein ganz brauchbarer Start. Damit lagen sie vorerst nur 5 Schläge hinter Gastgeber Vorarlberg, hatten aber auch einen Vorsprung von 5 Schlägen auf Titelverteidiger Oberösterreich. Einen ähnlich guten Start hätten sich auch Niederösterreichs Herren gewünscht – und vor allem einen „grünen“ Mannschaftsschnitt, von dem sie leider in der ersten Runde weit entfernt waren. Mit 162 Schlägen und einem zweistelligen Rückstand auf Titelverteidiger Oberösterreich zeichnete sich gleich zu Beginn ein Debakel ab, in das Niederösterreich nach den beiden darauffolgenden Runden immer tiefer zu schlittern drohte – unschöne Erinnerungen an den ersten Bundesländercup in Hohenems kamen hoch, wo es dem NÖ-Herrenteam, damals noch mit einer ganz anderen Mannschaft am Start, ähnlich ergangen war. Auch unsere Damen hatten in den Durchgängen 2 und 3 mit dieser äußerst anspruchsvollen Indooranlage zu kämpfen und fielen nach zwei „roten“ Mannschaftsrunden sogar für kurze Zeit auf Rang 3 zurück. In der Schlussrunde des ersten Bewerbstages zeigten die Mädels dann ihr ganzes Können und holten sich mit einer 65er-Runde nicht nur den 2. Platz zurück, sondern spielten auch um 6 Schläge besser als der Gastgeber und damit das beste Ergebnis bei den Damen. Endlich setzte auch unsere Herrenmannschaft ein erstes Zeichen und bewies mit einer sehr guten 140er-Runde, wozu sie imstande war – nur Salzburg war in dieser Runde um 2 Schläge besser. Der Rückstand auf Oberösterreich war zu diesem Zeitpunkt allerdings schon viel zu groß, um noch zumindest eine kleine Chance auf Rang 5 zu haben. Am Finaltag präsentierten sich Birgit, Evelyn und Claudia in bester Spiellaune und drückten nochmal ordentlich auf die Tube. Mit zwei ausgezeichneten Mannschaftsrunden (64 und 65) konnten sie den Vorsprung auf Oberösterreich sicher verwalten und sich hinter Vorarlberg schlussendlich den 2. Rang sichern. Herzliche Gratulation! Die Herrenmannschaft wusste bereits um ihre Chancenlosigkeit, wollte für ihr Bundesland aber noch einmal vollen Einsatz bringen – mit tollen 146 Schlägen, hinter Vorarlberg und Tirol das zweitbeste Score, zeigte sie, dass sie mit den anderen Bundesländern durchaus mithalten konnte. Aber leider nicht lange, wie sich herausstellte. Denn in der Schlussrunde verschlechterte sie sich gleich um 20 Schläge und war in der Endwertung die einzige Herrenmannschaft mit einem „roten“ Gesamtschnitt, was folglich den letzten Platz bedeutete. Gastgeber Vorarlberg wurde seiner Favoritenrolle mehr als gerecht und holte sich völlig verdient den Sieg vor Wien und Tirol. Bei den Jugendmannschaften gewann Salzburg vor Oberösterreich 1 und Oberösterreich 2.  

In der Einzelwertung war Evelyn Haberl als einzige Niederösterreicherin ganz vorne dabei. Im Stechen gegen die Vorarlbergerin Nadine Nagele erreichte sie den hervorragenden 3. Platz. Die überlegene Siegerin bei den Damen, Lara Jehle, stellte schon sehr früh die Weichen auf Sieg. Eine gespielte Doppel-18 und 45 Asse in Folge sprechen wohl Bände!  

Der nächste Großbewerb lässt nicht lange auf sich warten. Schon kommendes Wochenende findet der Bundesländercup der Senioren in Garsten statt, wo Niederösterreich mit einer Seniorinnen- und Seniorenmannschaft vertreten ist. Wir drücken die Daumen!  



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