Österreichische Staats- und Jugendmeisterschaften Seefeld-Kadolz

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Österreichische Staats- und Jugendmeisterschaften Seefeld-Kadolz

BGSC ASKÖ Raiba Leobersdorf
Veröffentlicht von Hans-Peter Werner in Nationales Turnier · 17 Juli 2021
Mit der tollen Ausbeute von 3 Bronzemedaillen zählen für den BGSC Leobersdorf die diesjährigen Staats- und Jugendmeisterschaften im Minigolf wieder zu den erfolgreicheren. Der letzte ganz große Erfolg, an den wir uns erinnern können, war 2015 bei den Seniorenmeisterschaften in Baden gewesen, als sich Michael Riebel im Matchplay die Silbermedaille krallen konnte. Seither wurde bei Staats- bzw. Seniorenmeisterschaften kein Edelmetall mehr gewonnen. 6 Jahre später sind es gleich 3 Bronzene, die nach Leobersdorf gehen – 1x in der Kategorie Jugendmannschaften, 1x bei den „Männlichen Kindern“ und 1x im Mixed-Pairs-Bewerb, der heuer seine Premiere hatte.
 
Seefeld-Kadolz, gelegen im wunderschönen Weinviertel, war dieses Jahr der Austragungsort der Staats- und Jugendmeisterschaften im Minigolf. Zum ersten Mal seit gut 10 Jahren wurde nur das System Miniaturgolf gespielt. Die Anlage bietet viel Grün und hat einige natürliche Schattenspender. Die Bahnen werden stets sorgsam gepflegt und lassen sich super bespielen. Schon im Vorfeld der Staatsmeisterschaften wurden viele Spekulationen über den Rundenschnitt des Siegers angestellt – manche lagen weit daneben, andere haben es ganz gut erraten. Bei den Favoriten hingegen war man sich meist einig. 8 Spielerinnen und Spieler des BGSC Leobersdorf verbrachten ein paar schöne und unvergessliche Urlaubstage in Seefeld-Kadolz und starteten gut vorbereitet in den Bewerb, der bei der Allgemeinen Klasse auf 10 Runden (3 am Dienstag, 4 am Mittwoch und 3 am Donnerstag) ausgelegt war, bei den Kindern und Jugendlichen jeweils auf 8. Weil wir auf dieser Anlage bei diversen Turnieren in der Vergangenheit sehr gut abgeschnitten hatten, legten wir die Messlatte hoch. Und unsere Ergebnisse an den ersten beiden Bewerbstagen haben gezeigt, dass wir uns durchaus berechtigte Hoffnungen auf die eine oder andere Medaille machen durften. Bestes Beispiel: Mario Perischa, der sich am 2. Tag mit ausgezeichneten 83 Schlägen auf den 4. Rang spielte und von der Bronzemedaille nicht weit entfernt war. Nach der 23er-Runde am Finaltag zerplatzte der Traum von einer Medaille aber letztlich wie eine Seifenblase und es wurde Rang 6 – mit dem Topscore von 213 Schlägen! Auch die restlichen Leobersdorfer Herren haben sich wacker geschlagen und boten tolle Leistungen mit einem guten Rundenschnitt – vor allem die gespielten 19er von Michael Eidler, Christian Perischa und Michael Riebel waren eine Meisterleistung! Nicht wie gewünscht in die Meisterschaften gestartet sind Petra und Gerhard Perischa, die erst ab dem 2. Tag besser ins Spiel fanden. Das Beste kommt wie immer zum Schluss: In der Kategorie „Männliche Schüler“ konnte Leobersdorfs Youngster Florian Perischa, dem in Durchgang 3 ein Ergebnis unter 25 gelang, den 3. Platz und damit die erste Bronzemedaille für Leobersdorf einfahren – ganz herzliche Gratulation! Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich! Denn in der Kategorie „Jugendmannschaften“ gab es für Leobersdorf (Sebastian Perischa, Florian Perischa, Sabrina Silvia Schichta) die nächste Bronzene – auch dazu herzlichen Glückwunsch! Am Freitag fand zum ersten Mal überhaupt der Mixed-Pairs-Bewerb mit 14 Pärchen statt, bei dem 4 Durchgänge gespielt wurden. Von Leobersdorf waren nur Mario und Petra Perischa als Pärchen genannt, für den Rest der Truppe war es ein Tag zum Entspannen und zum Regenerieren. Schließlich stand am Samstag ja noch der K.O.-Bewerb bevor. Mit einer 23 zu Beginn landeten Mario und Petra zunächst im guten Mittelfeld, ehe sie mit einer 19 (!) ein paar Plätze gutmachen konnten. Danach folgte eine 24, die sie im Ranking wieder zurückfallen ließ und abrupt aus den Medaillenträumen riss. In der Schlussrunde bündelten sie ein letztes Mal ihre Kräfte und brachten eine 23 ins Ziel – sicher nicht das Wunschresultat zum Abschluss, aber ausreichend, um sich ins Stechen um Bronze zu retten, das an Bahn 2 souverän gewonnen werden konnte. Streich Nummer 3! Herzliche Gratulation! Im K.O.-Bewerb wäre dann sogar beinahe der 4. Streich geglückt, denn Mario, der schon im Zählwettspiel mit Top-Ergebnissen geglänzt hat, schaffte nach zwei gewonnenen Duellen (eins davon gegen WAT21-Superstar Heinz Weber) den Einzug ins Halbfinale, wo er sich aber leider dem späteren Vizestaatsmeister Hans-Peter WERNER aus Gumpoldskirchen mit 0:3 geschlagen geben musste. Doch noch war nichts verloren – Bronze war immer noch möglich! Während Bernd Gaida und Hans-Peter WERNER im Endspiel um den Titel rangen, hatte Mario im Spiel um Platz 3 den nächsten harten Knochen als Gegner – Patrick Riener aus Gumpoldskirchen, den gefeierten Staatsmeister im Strokeplay, der mit fantastischen 201 Schlägen (20,1 Schnitt) und vier gespielten 19ern groß aufgegeigt hatte und sogar Topfavorit Manfred Lindmayr aus Wien in die Schranken weisen konnte. Leider ging auch dieses Duell mit 0:4 verloren, was letztlich den undankbaren 4. Platz bedeutete. Nichtsdestotrotz kann Mario auf eine super Staatsmeisterschaft zurückblicken, bei der er sich auch im Stroke- oder Matchplay eine Medaille verdient hätte. Im Damenfinale konnte sich die Herzogenburgerin Claudia Grill gegen Ex-Leobersdorferin Elisabeth Gruber durchsetzen, Bronze holte Gerlinde Krämer aus Baden.

Abschließend noch ein großes Dankeschön an den Ausrichter MGV Seefeld-Kadolz, an NÖ-Betreuer Thomas Zeininger, an den Covid-19-Beauftragten Michael Eidler, an Elisabeth Würrer, an Ing. Siegfried Junger, an Brigitte Eidler, an das Schiedsgericht, an alle, die auch nur mit dem kleinsten Handgriff mitgeholfen haben! Es waren trotz Corona tolle Staatsmeisterschaften mit verdienten Siegerinnen und Siegern!
Herzliche Gratulation allen Medaillengewinnerinnen und Medaillengewinnern und allen, die eine 18 geschafft haben!




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