Allgemeine Staatsmeisterschaft - BGSC ASKÖ RAIBA Leobersdorf

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Allgemeine Staatsmeisterschaften

Vier lange Jahre sind vergangen, seit Hans-Peter WERNER das letzte Mal aktiver Teilnehmer bei einer Österreichischen Bahnengolf-Staatsmeisterschaft war. An die bislang erfolgreichste Meisterschaft in Linz-Lissfeld 2017 wird er sich wohl auch in einigen Jahren noch gerne zurückerinnern, denn noch nie war es ihm in seiner achtzehnjährigen Laufbahn gelungen, bis zur Entscheidungsrunde ganz vorne an der Spitze mitzuspielen und es einigen namhaften Spielern wirklich schwer zu machen.

Am ersten Bewerbstag (das Zählwettspiel startete am Mittwoch, dem 12.07.2017, und wurde am Freitag, dem 14.07.2017, beendet) legte Hans-Peter mit 25 Schlägen einen großartigen Start auf der tipptopp gepflegten Minigolfanlage hin und musste auf der danebenliegenden Miniaturgolfanlage in Durchgang zwei nur dreimal einlochen. In dieser Tonart ging es dann stetig weiter: eine 29 auf Beton und eine 19 auf Eternit, Rang zwei im Gesamtklassement mit 94 Schlägen, nur zwei Schläge hinter dem in der aktuellen Rangliste auf Rang drei geführten Harald Exl, und zwei Schläge vor dem mehrfachen Staatsmeister und der derzeitigen Nummer acht Österreichs, Manfred Lindmayr.

Einen Traumstart erwischte Hans-Peter auch am zweiten Tag des Bewerbs. Diesmal wurde auf der Miniaturgolfanlage begonnen, wo er mit einer weiteren 19er Runde glänzte und erstmals die Führung übernahm. Es folgte danach eine sehr starke 26er Runde auf der Minigolfanlage, mit der er nicht nur den hervorragenden ersten Rang wahren konnte, sondern sich auch mit einem eindeutigen Vorsprung von fünf Schlägen vom Zweitplatzierten absetzte.

Nach einer knapp einstündigen Pause setzte Hans-Peter den nationalen Wettkampf auf der Miniaturgolfanlage fort; eine 24er Runde war zwar nicht unbedingt das, was er sich erwartet und vorgenommen hatte, dennoch hielt er sich mit drei Schlägen Vorsprung weiterhin an der Spitze. Erst nach der anschließenden 32er Runde stürzte er auf Rang drei ab. Hans-Peter ließ sich davon allerdings nicht beirren und präsentierte sich am dritten und entscheidenden Tag erneut überaus motiviert und siegeshungrig und rundete die tolle Leistung auf Eternit mit einer 21er Runde ab, die ihn insgeheim auf eine Medaille hoffen ließ.

Der Traum von einer Medaille zerplatzte leider in der letzten Runde endgültig, als ihm auf der Minigolfanlage ein paar dumme Fehler zum Verhängnis wurden, die ihn schließlich auf den neunten Rang zurückrutschen ließen. 2017 geht der Staatsmeistertitel einmal mehr an den routinierten Weltklassespieler Manfred Lindmayr aus Wien, dank zweier sensationeller Schlussrunden (18 auf Eternit, 25 auf Beton) arbeitete sich Kevin Feuchtl aus Niederösterreich auf den zweiten Rang vor und Österreichs Nummer eins, Reinhard Schuster aus Salzburg, holte Bronze. Bei den Damen – wie schon so oft – heißt die Staatsmeisterin im Zählwettspiel Elisabeth Gruber, die Vorarlbergerin Lara Jehle sicherte sich den Vizestaatsmeistertitel, die Oberösterreicherin Michaela Irxenmayer komplettierte das Podest. Ein Spieler ist ganz besonders hervorzuheben: der sympathische und ehrgeizige Salzburger Thomas Lottermoser, der nicht nur in der Kategorie Junioren mit 24 Schlägen Vorsprung siegte, sondern das beste Einzelergebnis (240 über 10 Runden) dieses Turniers erzielte und auch die Herrenkategorie um zwei Schläge gewonnen hätte.

Im KO-Bewerb, mit dessen erster Runde am Freitag nach der Flower Zeremonie noch begonnen wurde, fand Hans-Peter gleich im ersten Duell in Markus Danner seinen Meister und war am Samstag somit nur noch Zuschauer.

Auch hier setzte sich Manfred Lindmayr (bewundernswert, welch unglaubliche Ruhe er beim Spielen ausstrahlt!) gegen all seine Kontrahenten durch und wurde am Ende als Doppel-Staatsmeister enthusiastisch bejubelt. Silber erkämpfte sich mit einer tollen Vorstellung Manuel Flicker aus Niederösterreich, Bronze krallte sich der Oberösterreicher Gregor Müller.

In einem sehenswerten und mitreißenden Finale bezwang die Niederösterreicherin Melanie Schwarz die stark spielende Vorarlbergerin Katharina Moschen in der Damenkategorie und ist nun die neue gefeierte Staatsmeisterin im Matchplay. Beim Spiel um Platz drei bereitete Elisabeth Gruber ihrer Gegnerin Michaela Irxenmayer eine Niederlage und trug bei der Siegerehrung am Abend nicht nur eine Gold-, sondern auch eine Bronzemedaille um den Hals.

Der BGSC Leobersdorf gratuliert dem Ausrichter und seinem Team sehr herzlich zu dieser gelungenen Veranstaltung sowie allen Gewinnern zum hart erkämpften Edelmetall!
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