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5. Preis der Marktgemeinde Garsten
Semesterferien in Oberösterreich. Alle Schulen haben geschlossen. Wirklich alle? Nein. In der Marktgemeinde Garsten im Bezirk Steyr-Land hat die Neue Mittelschule ihre Tore für die „30. Internationale Bahnengolfwoche“ geöffnet. Deren Veranstaltungssaal ist in den kommenden Tagen Austragungsort von nicht weniger als drei Minigolf-Turnieren! Bereits vergangenes Wochenende ist das Auftakt-Turnier, der „5. Preis der Marktgemeinde Garsten“, mit 75 Teilnehmern aus 26 Vereinen und 4 Nationen erfolgreich über die Bühne gegangen.

2011 wurde beim letztgenannten Turnier erstmals ein KO-Bewerb an das Zählwettspiel angehängt. Der große Abräumer vor 9 Jahren: der Wiener Manfred Lindmayr mit einem Doppelsieg! Damals ebenfalls am Podest: Michael Eidler als Dritter, zu dieser Zeit noch im rot-weißen Dress des 1. MGC Vösendorfs. In den Jahren danach war er leider nie weiter als in Runde 2 gekommen. Auch 2020 ließ er sich die Teilnahme an diesem Zweitagesturnier nicht nehmen, bei dem das Starterfeld in zwei Kategorien geteilt wurde – in eine „Allgemeine Klasse weiblich“ mit 22 Spielerinnen (nur Österreicherinnen) und in eine „Allgemeine Klasse männlich“ mit 53 Spielern aus Österreich, Deutschland, Italien und Tschechien. In beiden Kategorien prangten bekannte Namen auf der Startliste – so zum Beispiel spielte bei den Damen das gesamte Seniorinnen-Nationalteam, das Österreich bei der letztjährigen Euro in Predazzo (ITA) erfolgreich vertreten hatte, mit. Nicht schwächer besetzt die Herren mit Reinhard Schuster, Mario Dangl, Harald Exl oder Michal Riha, um nur ein paar zu nennen – Bahnengolf auf höchstem Niveau war also angesagt! Der Start ins Turnier verlief für Michael mit einer 20er-Runde sehr verheißungsvoll. Bis sich leider in Durchgang 2 die Fehler mehrten und er gleich ein paar Plätze einbüßen musste. Diese Fehler konnte er dann in der Folgerunde aber größtenteils wieder ausbügeln und mit 67 Schlägen platzierte er sich am 1. Tag auf dem guten 15. Rang. Während bei den Herren die besten Sechs scoremäßig sehr dicht beisammen lagen und der Sieger daher erst am Sonntag nach der Finalrunde feststünde, kristallisierten sich bei den Damen bereits zwei mögliche Siegerinnen heraus – Gerlinde Krämer (BAC) mit zwei perfekten Runden und weltmeisterlichen 56 Schlägen (53 Asse und ein Dreier) sowie Elisabeth Gruber (KLAUS) mit famosen 59 Schlägen, die sich mit einer 18 in Runde 1 nun schon zum x-ten Mal in der Liste der Österreich-Rekorde verewigte. Die Drittplatzierten, Johanna Knotzer und Rosa Dangl, lagen mit je 66 Schlägen bereits weit zurück. Bevor dann am Sonntag das Matchplay anstand, galt es zuvor noch eine letzte Vorrunde zu absolvieren. In der zeigte Michael sein ganzes spielerisches Können. Das Ergebnis: eine 19, tolle 86 Schläge und der geteilte 9. Rang mit 5 anderen Spielern! Unglaublich die erbrachten Leistungen an der Spitze: Der Deutsche Josef Reiter konnte seinen Minimalvorsprung mit einem dritten 19er ins Ziel bringen und war mit dem herausragenden Bestscore von 77 Schlägen der gefeierte Sieger im Strokeplay – knapp dahinter Reinhard Schuster mit 78 und Mario Dangl mit 79 Schlägen, der das Stechen für sich entscheiden konnte. Bei den Damen war der Sieg nur noch eine Sache zwischen Gerlinde Krämer und Elisabeth Gruber, die am Vortag, wie schon erwähnt, die Konkurrenz deutlich abhängen konnten. Gerlinde wollte wohl für den anschließenden KO-Bewerb Kräfte sparen und legte mit einer 23 den Schongang ein, was für den Sieg letztlich aber ausreichend war. Auf den dritten Platz kämpfte sich die regierende Senioren-Europameisterin Claudia Schuster, die mit einer 21 noch ein Angriffsfurioso gestartet hatte. Nach den Entscheidungen im Zählwettspiel wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer umgehend in einen 64er-KO-Raster gesetzt. Das Matchplay, das in den letzten Jahren etwas Abwechslung in den Bahnengolfsport gebracht hat, hatte wieder einige Überraschungen parat – und genau das ist ja auch das Tolle daran! Fast alle Spielerinnen und Spieler mit einem Spitzenplatz im Strokeplay mussten sich im KO schon sehr früh verabschieden – leider auch Michael nach einer 2:4 Niederlage gegen Schuster Claudia in Runde 2 – und die Tür zur Siegesprämie von 100 Euro stand somit für andere weit offen. Günter Würrer (GAENS), Wolfgang Wagner (PSV) und Franziska Trutschnig (BAC) schlugen sich bis ins Halbfinale durch, als letzter verbliebener Top-Favorit stieß der Tscheche Michal Riha (TEMPO) nach einem mühevollen Sieg über Mario Dangl dazu, den von da an sicher viele auf der Rechnung hatten. Doch es kam anders: Im Finale gegen Wolfgang Wagner musste der knapp in Führung liegende Tscheche einen Fehler an der Schlussbahn hinnehmen, den sein Widersacher, ohne mit der Wimper zu zucken, zu seinem Vorteil nutzte und mit einem Ass auf 3:3 stellte – der Kampf um die Siegesprämie war somit wieder völlig offen! Der nächste noch so kleine Konzentrations- und Schlagfehler, ob von Wolfgang oder von Michal, würde die endgültige Entscheidung bringen! Es dauerte nicht lange, bis es dann auch geschah – Michal passierte ein weiterer Fehler, Wolfgang konnte die entscheidende Bahn schließlich gewinnen und freudestrahlend die Siegesprämie einstreifen! Beim parallel laufenden Spiel um Platz 3, beginnend an Bahn 10, war der Gänserndorfer Günter Würrer bis kurz vor Schluss der Taktgeber. Nach einem schweren Patzer an der Schlussbahn wendete sich allerdings das Blatt mit einem Schlag und seine Kontrahentin, Franziska Trutschnig, drehte das Spiel im allerletzten Moment noch zu ihren Gunsten – Rang 3 somit erfolgreich verteidigt, den sie schon beim letzten KO-Finale 2017 erreicht hatte. Als Belohnung für ihr langes Durchhaltevermögen erhielten die besten Drei des KO-Bewerbes tolle Geldpreise, Sachpreise sowie Ballgutscheine der Fa. Sport Reisinger gab es für Rang 4 bis 16.

Weiter geht die legendäre Bahnengolfwoche mit der „Juniors- und Oldies-Trophy“ am Dienstag, der „Int. Offenen PSV-Hallenvereinsmeisterschaft“ am Donnerstag und der „PSV-Hallentrophy 2020“, dem größten Minigolf-Hallenturnier Österreichs, am kommenden Wochenende.

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