Hallen LM 2 Runde - BGSC ASKÖ RAIBA Leobersdorf

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Hallen LM 2. Runde Bad Vöslau

 
Beflügelt von dem perfekten Hallenliga-Auftakt in Wieselburg, fuhren wir am Wochenende mit breiter Brust in das benachbarte Bad Vöslau zum Finale der niederösterreichischen Hallenlandesmeisterschaft und lieferten dort wieder eine sehr gute Performance ab. Aufgrund der erfreulichen Ausgangslage im Mannschaftsbewerb und den belegten Spitzenplatzierungen einiger unserer Spielerinnen und Spielern in den diversen Einzelkategorien, konnten wir die Messlatte diesmal etwas höher legen und durften uns berechtigte Hoffnungen auf viele Medaillen machen. Wie gewohnt war das Spitzenfeld wieder mit sehr guten Ergebnissen übersät und so manch knappe Entscheidung im Kampf um Edelmetall sorgte für einen wahren Nervenkrimi in der Schlussrunde. An vorderster Front und damit mitten im Rennen um die Medaillen waren Elisabeth und Manfred Schöller sowie Petra Perischa und Michael Riebel. Dieses Jahr hieß es, vier Durchgänge lang die Nerven zu behalten und konzentriert zu bleiben, da der Veranstalter mit weit unter 90 Startern einen deutlichen Rückgang der Teilnehmerzahl zu beklagen hatte und deshalb die Medaillen seit langem wieder einmal über vier Runden ausgespielt wurden.

In Wieselburg konnte sich Elisabeth bei den Seniorinnen 2 mit nur einem Schlag Vorsprung an die Spitze setzen. Umso beeindruckender war ihre makellose Vorstellung bei diesem Finale und mit welch einem gewaltigen Vorsprung sie schlussendlich Hallenlandesmeisterin wurde. 17 Schläge Vorsprung auf die Zweitplatzierte sprechen eine eindeutige Sprache und zeigen, wie kontrolliert Elisabeth an diesem Finaltag das Heft in der Hand hatte. Mit nur einem Schlag Rückstand auf den Führenden legte sich Manfred in Lauerposition, konnte den Drittplatzierten allerdings auch nicht mehr als einen Schlag distanzieren. Es ging also von Beginn an sehr spannend und knapp zur Sache. Manfred spielte ein gutes Turnier und konnte am Ende den 2. Rang wacker verteidigen. Petra startete mit einem Vorsprung von 5 Schlägen und einem Rückstand von 3 Schlägen als Zweitplatzierte in das Finale. Mit Fortdauer des Bewerbs entwickelte sich an der Spitze ein spannender Zweikampf um Gold und Silber zwischen ihr und der Führenden Eva Reiländer, der erst im Stechen auf Bahn 3 endete, als sich Eva mit dem Ass am Fenster zur Hallenlandesmeisterin kürte. Erstaunlich war auch hier die klare Dominanz des Führungsduos: 20 Schläge Vorsprung auf die Drittplatzierte! Zu guter Letzt hat auch Michael eiserne Nerven bewiesen und seine Spitzenposition nicht mehr aus der Hand gegeben. Im Stechen um Gold konnte er den Herzogenburger Egon Stingl, der ihm als einziger bis zum Schluss die Stirn bieten konnte, auf Bahn 2 bezwingen. Bei den Herren wollte auch Mario mit 6 Schlägen Rückstand noch zur Spitze aufschließen, was in dieser Halle zwar keine leichte Aufgabe darstellt, aber auch kein Ding der Unmöglichkeit ist. Der Start mit 19 und 21 verlief für ihn sehr verheißungsvoll, mit der 24 in der 3. Runde schwanden dann leider die Medaillenchancen. Trotzdem gab er anschließend noch mal ordentlich Gas und machte mit einer 21 die Vorrunde wieder gut. Letztlich fehlten ihm dann aber doch 7 Schläge auf das Podest, erzielte aber mit sehr guten 85 Schlägen das Bestscore von Leobersdorf.

Auch unsere Mannschaft hat sich bei der diesjährigen Hallenlandesmeisterschaft hervorragend geschlagen. Gleich in der Startrunde packten sie mit 83 Schlägen die beste Mannschaftsrunde des Tages aus und brachten die beiden führenden Teams aus Gänserndorf und Baden ordentlich ins Schwitzen. Zwischenzeitlich war sogar die Chance auf die Goldmedaille gegeben, die Hoffnung musste dann nach der 3. Runde aber leider begraben werden. Auf die hart erkämpfte Bronzemedaille sind wir natürlich genauso stolz!

2x Gold, 2x Silber und 1x Bronze kann sich wirklich sehen lassen! Diese Meisterschaft hat wieder einmal gezeigt, dass mit uns in Zukunft zu rechnen ist.
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